Friedrich von Schiller
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Johann Christoph Friedrich Schiller (geb. in Marbach am Neckar, 10. November 1759 - gest. in Weimar, 9. Mai 1805) war ein deutscher Dichter, Schriftsteller und Historiker. Er ist als einer der größten Schriftsteller der deutschen Geschichte bekannt. Seine Arbeit wird häufig gleich hinter Goethes Schaffen genannt und zu den Gipfelpunkten des deutschen Klassizismus gerechnet. Im Jahre 1802 wurde er geadelt, mit der Erlaubnis, sich selbst "von Schiller" zu nennen.
Biografie
Schiller war in seiner Arbeit (wie meist üblich in seiner Zeit) revolutionär orientiert: Streben nach Freiheit, die Ablehnung von Willkür und Ungerechtigkeit waren oftmals zentraler Bestandteil seiner Werke. In späteren Jahren ist er mäßiger geworden. Schillers Gedicht ‚An die Freude‘ (1785) wurde vom zeitgenössischen Ludwig van Beethoven im vierten und letzten Satz der Neunten Symphonie als Chortext eingearbeitet. Neben zahlreichen anderen Denkmälern wie z.B. in Stuttgart und Wiesbaden steht in Weimar, dem Wohnort von Schillers bedeutenster Schaffensperiode und seinem Todesort zugleich, das weltweit wohl bekannteste Standbild Schillers neben Johann Wolfgang von Goethe. Im Jahre 1889 ging Schillers Hinterlassenschaft in den Besitz der Großherzogin Sophie von Sachsens-Weimar-Eisenach über, die u.a. damit das Goethe-Schiller-Archiv gründete.
Werke
- Die Räuber (1781, (Theater)
- 'Kabale und Liebe' (1784), Drama
- Don Carlos (1787, Theater)
- 'Ode an die Freude' (1785; Dichtung),
- 'Die Künstler' (1789), Dichtung.
- Geschichte des dreissigjährigen Krieges (1790) historische Abhandlung.
- 'Das Ideal und das Leben' (1795), Dichtung.
- 'Die Kraniche des Ibykus' (1797), Dichtung.
- 'Das Lied von der Glocke' (1799; Dichtung , auf Musik durch
Max. Bruch gestellt.
- Maria Stuart (Schiller) (1800, Theater)
- Wallenstein (1800, Theater)
- 'Die Jungfrau von Orleans' (1802),Theater
- 'Die Braut von Messina' (1803), Theater
- 'Wilhelm Tell' (1804); Theater
